Der erste Schritt in Richtung Negativzinsen ist getan

Durchbruch für die Negativzinsen

Die vergleichsweise kleine Bank Berlin Hyp hat am Dienstag eine Anleihe über 500 Millionen Euro herausgegeben, bei der die Investoren statt Zinsen zu bekommen, Geld drauf zahlen müssen.

Es geht dabei um einen sogenannten Pfandbrief mit einer dreijährigen Laufzeit und null Prozent Zinsen. Die Rendite für die Investoren bei -0,162 Prozent.

Hintergrund ist die extreme Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), für überschüssiges Geld, das die Finanzinstitute bei der EZB parken, verlangt die Notenbank aber mittlerweile einen Zins von -0,3 Prozent.

In den vergangenen Jahren waren bisher nur Staaten, die Anleihen zu Minusrenditen ausgeben konnten. Auch Deutschland profitierte von der Niedrigzinspolitik, weil die Aufwendungen für Zinszahlungen im Haushalt deutlich zurückgingen.

Für Sparer sind die Niedrigzinsen dagegen ein Graus. Wer derzeit 1000 Euro in eine Bundesanleihe mit siebenjähriger Laufzeit investiert, verliert pro Jahr zwei Euro. Das wirkt sich auch auf andere Sparprodukte wie Tages- oder Festgeld sowie auf die Rendite von Lebensversicherungen aus. Überall sinkt die Rendite. Von Unternehmenskunden, die größere Beträge anzulegen haben, verlangen einige Banken sogar schon Minuszinsen.

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