Miscanthus nicht nur als Einstreu, sondern auch als Erdbeer- und Gemüsemulch!

Miscanthus nicht nur als Einstreu, sondern auch als Erdbeer- und Gemüsemulch!

 

Nicht nur als Pellets, sondern in Form von Häcksel ist der Miscanthus (Elefantengras) ein hevorragendes Mulchmaterial für Ihren Garten. Er eignet sich hervorragend zur Abdeckung von Beerenobst- und Gemüsebeeten, um das Erntegut vor Bodenkontakt zu schützen. Die Mulchschicht vermindert gleichzeitig auch den Verlust des Ernteguts durch Fäulnispilze. Aufgrund der speziellen Struktur der Miscanthus Häcksel meiden Schnecken die Beete. Mit dem Material können ebenso Zierbeete vor starkem Unkrautwuchs geschützt werden und erhalten durch die helle natürliche Farbe des Materials ein edles Aussehen. Miscanthus als Mulch ist ebenso als abschließende Schicht für Hochbeete geeignet.

 

Vorteile auf einen Blick:

 

  • schützt Beeren und Gemüse vor Fäulen und Bodenkontakt
  • reduziert Unkrautwuchs
  • vermindert die Attraktivität der Beete für Schnecken
  • verleiht Ziergärten eine edle Optik
  • besonders pflanzenverträglich, da pH neutral
  • fördert die Humusbildung des Bodens
  • schützt vor Verdunstung
  • besteht aus nachwachsende Rohstoffen

Friedrich Wilhelm Raiffeisen – einer der Väter der modernen Genossenschaftsidee

F.W. Raiffeisen – Lebenslauf

F.W. Raiffeisen ist am 30. März 1818 in Hamm/Sieg geboren. Im Jahr 1835 hat er den Militärdienst begonnen und im Jahr 1843 beendet. Aufgrund guter Leistungen wurde er bereits im Herbst 1843 zum kommissarischen Kreissekretär in Mayen in der Eifel befördert.

Am 15.2.1845 wurde Raiffeisen nach Verwaltungstätigkeit am Landratsamt Mayen zum Bürgermeister in Weyerbusch ernannt. Im September 1845 heiratete er mit Emilie Storch, sie hatten insgesamt sieben Kinder.

In Jahr 1846  ist der „Weyerbuscher Brodverein“ entstanden. Von Beginn an ging es  eine Distribution von Lebensmitteln, das daraufhin erichtete Gemiendebackhaus ist eine erste genossenschaftsähnliche Einrichtung. Raiffeisen wird Bürgermeister von Flammersfeld.

Im Jahr 1849 gründet Raiffeisen den „Flammersfelder Hülfsverein zur Unterstützung unbemittelter Landwirte“, der Kredite an Landwirte vergibt. Es ist der erste Verein in Deutschland mit Solidarhaftung.

Im Jahr 1852 wird Raiffeisen Bürgermeister von Heddesdorf (heute Neuwied), wo er die Folgen der industriellen Revolution für die Stadtbevölkerung hautnah erlebt. Nach zwei Jahren gründet er den „Heddesdorfer Wohltätigkeitsverein“ für die Fürsorge für verwahrloste Kinder sowie deren Erziehung.

Die von Raiffeisen gegründeten Darlehnskassenvereine im Jahr 1862 in Anhausen, Engers und Heddesdorf verpflichten die Kreditnehmer erstmals zur Mitgliedschaft und können daher als echte Genossenschaften bezeichnet werden.

Im Jahr 1866 veröffentlicht er – mit wesentlicher Unterstützung seiner Tochter Amalie – sein Buch „Die Darlehnskassenvereine als Mittel zur Abhilfe der Not der ländlichen Bevölkerung sowie auch der städtischen Handwerker und Arbeiter“. Das Buch wird ein Erfolg.

Im Jahr 1869 liegt Raiffeisens Fokus auf der Unterstützung der ländlichen Bevölkerung. Bei diesem Systemstreit geht es um unterschiedliche Vorstellungen über die Höhe von Mitgliedsbeiträgen, die Rückzahlungsfristen in Genossenschaften.

Im Jahr 1872 gründet Raiffeisen die Geldausgleichsstelle der „Rheinischen Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank“ und 1874 die „Deutsche Landwirtschaftliche Generalbank“, durch die die Vereine einander finanziell unterstützen können.

Mit der Gründung im Jahr 1876der Landwirtschaftlichen Zentralkasse für Deutschland und 1877 des „Anwaltschaftsverbandes ländlicher Genossenschaften“ entstehen zentrale Einrichtungen für Spar- und Darlehnskassenvereine auf nationaler Ebene.

Im Jahr 1877 ruft Raiffeisen den ersten Spitzenverband der ländlichen Genossenschaften ins Leben: Im „Anwaltschaftsverband ländlicher Genossenschaften” schließen sich in Neuwied 24 Darlehnskassenvereine zusammen.

Raiffeisen soll für seine Verdienste beim Aufbau des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens die Ehrendoktorwürde der Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn erhalten. Er stirbt kurz davor am 11. März 1888 in Heddesdorf.

Was einer allein nicht schafft …

In einer Genossenschaft geht es darum, seine Ziele nicht im Alleingang, sondern gemeinsam zu erreichen.

In Deutschland gibt es mehr als 8.000 Genossenschaften und genossenschaftliche Unternehmen. Gemeinsam bilden sie das Rückgrat der mittelständischen Wirtschaft. Weltweit schaffen sie mehr als 100 Millionen Arbeitsplätze und ermöglichen Menschen Wohlstand und Sicherheit.

Genossenschaften wirtschaften nachhaltig und verantwortungsbewusst, sie fördern ihre Mitglieder und sind fest in der Region verankert. Ob Kreditgenossenschaften, ländliche und gewerbliche Genossenschaften: hinter jeder einzelnen verbergen sich Gründer, Mitglieder und eine starke Idee.

Es gibt eine Idee in allen Wirtschaftsbereichen: Agrar- und Energiewirtschaft, Konsum und Kreditwesen, Wohnen und Soziales.

Ländliche Genossenschaften

Raiffeisens Genossenschaftsidee hat im Agrarsektor ihren Ursprung – und ist dort weiterhin erfolgreich. Heute gibt es in Deutschland 2.200 ländliche Genossenschaften. Dazu zählen auch die 830 Genossenschaften, die aus den früheren Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR (LPG) hervorgegangen sind.

Zitate

„Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

 „Nach meiner festen Überzeugung gibt es nur ein Mittel, die sozialen und besonders auch wirtschaftlichen Zustände zu verbessern, nämlich die christlichen Prinzipien in freien Genossenschaften zur Geltung zu bringen.“

„Der erste Verein war ein Kind unserer Zeit, aus der Not geboren. Ich habe nur die Patentstelle dabei übernommen.“

Den Originalbeitrag finden Sie hier

Einladung zur Mitgliederversammlung 2017

Jahreshauptversammlung 25.August 2017

Sehr geehrte Mitglieder,

am 25. August 2017 um 10:30 Uhr findet in der Brauerei Pivovar Zajíc, Sokolovská 482/40, 357 51 Kynšperk nad Ohří  gemäß Art. 7 der Satzung die ordentliche Hauptversammlung der HVG družstvo Handels & Vertriebsgenossenschaft mit Sitz in Eger statt.

Hierzu laden wir unsere Mitglieder recht herzlich ein.

Nähere Einzelheiten zur Teilnahme an der Hauptversammlung, erhalten unsere Mitglieder zusammen mit der Eintrittskarte per Post.

Wir bitten um rechtzeitige, schriftliche Anmeldung mit unserem Anmeldeformular, welches Sie

hier Download  können.

Ihre Anmeldung und den Nachweis  Ihrer Teilnahme zur Mitgliederversammlung der HVG družstvo Handels & Vertriebsgenossenschaft senden Sie bitte bis spätestens 18. August 2017, eingehend, per Fax an (+42 0354 424 533). Sie können sich auch per Email (info@hvg-druzstvo.com) anmelden; machen Sie dann bitte Ihre Angaben entsprechend diesem Formular.

Teilnahmeberechtigt an der Hauptversammlung sind nur aktive Mitglieder.

Cheb,10.08.2017

Der Vorstand

Wenn Äcker zur Geldanlage werden

Geldanlage Acker

Land ist begehrt – das zeigt sich auch in den steigenden Preisen (siehe Extra). Dabei sind es längst nicht mehr nur Bauern, die mitbieten. Fruchtbarer Boden ist zum Investitionsobjekt geworden. Die Nullzinspolitik führe zu einer verstärkten Nachfrage nach Sachwerten, sagt Cornelia Holtmann, Pressesprecherin des rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministeriums. „In vielen Regionen ist der Boden als nicht vermehrbares, knappes Wirtschaftsgut gefragt.“

Land zu kaufen sei eine der konservativsten Geldanlagen, die es gebe, betont auch Walter Clüsserath, Trier-Saarburger Kreisvorsitzender des Bauern- und Winzerverbandes.

Dennoch wird Land auch in Rheinland-Pfalz vermehrt zum Investitionsobjekt. „Kein Wunder bei sechs bis sieben Prozent Wertsteigerung pro Jahr. Wo kriegen sie denn so was?“, fragt Clüsserath.

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Boden – ein hochpreisiges Investitionsgut?

Boden bald unbezahlbar? Pacht- und Kaufpreise weiter auf Höhenflug

Quelle: topagrar.com
Die Preise für Agrarland sind weiter deutlich gestiegen. Je nach Bodengüte, Nutzungsart oder regionaler Lage sind die Preisunterschiede beim Kauf von Agrarflächen aber erheblich. Für den relativ hohen Preisstand in Bayern und Nordrhein-Westfalen sind auch die starke Nachfrage nach Bebauungs-, Verkehrs- und Ausgleichsflächen maßgebend.
So stiegen seit 2007 die Agrarlandpreise in Niedersachsen um 126 %, in Schleswig-Holstein um 119 und in Bayern um 102 %. Mit 240 % wesentlich stärker war der Anstieg in den neuen Ländern.

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Winterliche Impressionen unseres Miscanthus vom 19.01.2017

Winterliche Impressionen unsere Miscanthus

Miscanthus ist gut winterhart. Es macht sich auch in der kalten Jahreszeit ausgezeichnet – auch aktuell nach 20 cm Schneefall und – 16°C. Die stehen gelassenen Blütenhalme, die sich im Herbst langsam in einen dekorativen gelblich, braunen, warmen Farbton verfärbt haben, wirken besonders unter Schnee und Rauhreif sehr apart und elegant.

Miscanthus auch in recht rauhen Lagen den Winter gut überstehen kann, sehen Sie an den aktuellen Impressionen unseres Miscanthus. Es ist auch im Winter an frostigen und schneereichen Tagen eine bizarre Schönheit.

Mitgliederversammlung

Messestand
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Unsere Mitgliederversammlung am 11.11.2016 stand gemäß unserem Slogan unter dem Motto „gemeinsam schaffen wir alles“ war ein Erfolg.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei unseren aktiven Mitglieder bedanken, die nicht nur den teilweise weiten Weg nicht scheuten, um an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, sondern auch für den Beweis, dass sie hinter der HVG, ihrem Vorstand und Aufsichtsrat sowie den Mitarbeitern stehen.

Nach dem offiziellen Teil folgte ein gemütlicher Ausklang bei Umtrunk und Essen à la carte im nahe gelegenen Hotel Hannibal, welches einige Mitglieder auch zur Übernachtung nutzten.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Sehr geehrte Mitglieder,

am 11. November 2016 um 14:00 h findet in unserem Büroräumen in Eger gemäß Art. 7 der Satzung unsere diesjährige Hauptversammlung statt.

Wir bitten um rechtzeitige, schriftliche Anmeldung mit unserem Anmeldeformular, das Sie hier herunterladen können.

Senden Sie uns die Anmeldebestätigung bitte bis spätestens 04. November 2016 zurück.